FAQ

Palliativversorgung und Hospizarbeit sind zentrale Bereiche der medizinischen und sozialen Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen. Viele Begriffe in diesem Umfeld sind spezifisch und können für Außenstehende oder auch Betroffene und ihre Familien verwirrend sein. Diese FAQ-Liste soll helfen, die wichtigsten Begriffe und Konzepte verständlich zu machen und Unsicherheiten zu reduzieren.

Grundlagen der Palliativversorgung

Palliativmedizin ist ein medizinischer Ansatz zur Behandlung von Patienten mit nicht heilbaren, fortschreitenden Erkrankungen, bei denen die Lebenserwartung begrenzt ist. Das Hauptziel ist, die Lebensqualität der Patienten und ihrer Familien durch die Linderung von Schmerzen und anderen Beschwerden zu verbessern. Dabei werden nicht nur körperliche, sondern auch psychische, soziale und spirituelle Bedürfnisse berücksichtigt. Palliativmedizin bejaht das Leben und akzeptiert das Sterben als natürlichen Prozess, ohne den Tod hinauszuzögern oder zu beschleunigen.

  • Palliativmedizin ist mehr als ausschließlich Sterbebegleitung:
    Während die Palliativmedizin oft mit dem Lebensende in Verbindung gebracht wird, ist sie nicht darauf beschränkt. Sie kann bereits in einem frühen Stadium einer Erkrankung einsetzen und über Monate oder sogar Jahre andauern.
  • Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität:
    Der Hauptzweck der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern, indem Symptome wie Schmerzen, Übelkeit oder Atemnot gelindert werden.
  • Ganzheitlicher Ansatz:
    Palliativmedizin umfasst nicht nur medizinische Behandlungen, sondern auch psychologische, soziale und spirituelle Unterstützung für Patienten und ihre Familien.
  • Individuelle Betreuung:
    Die Palliativversorgung wird individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der Patienten zugeschnitten, die auch zu Hause, in einem Hospiz oder im Krankenhaus stattfinden kann.
  • Keine Endstation:
    Auch wenn eine palliativmedizinische Behandlung in den Sterbeprozess übergehen kann, ist sie nicht automatisch ein Zeichen für den unmittelbar bevorstehenden Tod. Viele Menschen können mit einer palliativen Behandlung noch über lange Zeit ein erfülltes Leben führen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Palliativmedizin nicht gleichbedeutend mit dem Ende ist, sondern einen umfassenden Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität bei unheilbaren Erkrankungen darstellt.

Palliativversorgung zielt darauf ab, die Lebensqualität von Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Krankheit zu verbessern. Sie umfasst die Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Symptomen sowie die Unterstützung in psychosozialen und spirituellen Fragen. Das Ziel ist nicht die Heilung, sondern das Wohlbefinden und die Selbstbestimmung der Patient*innen.

 

Ein Hospiz ist eine Einrichtung, der schwerkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörige begleitet. Ein Hospiz kommt dann in Frage, wenn sich der Patient oder die Patientin in einem weit fortge­schrittenen Stadium der Erkrankung befindet sowie die Pflege zuhause nicht möglich und eine Krankenhausbehandlung nicht in Betracht kommt. Ins Hospiz kann man als Gast einziehen, ähnlich wie in eine Pflegeeinrichtung, und bis zum Tod verbleiben. Die Versorgung erfolgt durch speziell für die Palliativversorgung ausgebildete Pflegekräfte.

Die medizinische Versorgung erfolgt über den Hausarzt oder die Hausärztin und bei Bedarf ergänzend durch ein Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Im Hospiz stehen die Lebensqualität und die Würde der Person im Mittelpunkt.

Hospizdienste bestehen aus Hospizbegleitern und Hospizbegleiterinnen, die ehrenamtlich tätig sind und Menschen in einer schweren Krankheitsphase zu Hause, im Hospiz, in der Pflegeeinrichtung und im Krankenhaus unterstützen. Hospizbegleiter oder Hospizbegleiterinnen kommen für Gespräche vorbei, hören zu oder sind einfach nur da. Das Angebot richtet sich auch an Angehörige in dieser schwierigen Zeit und über den Tod einer nahestehenden Person hinaus.

Die „Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung“ (SAPV) ist ein Angebot für Patientinnen, die zu Hause oder im Pflegeheim betreut werden möchten und einen besonders komplexen Versorgungsbedarf haben. Ein spezialisiertes Team aus verschiedenen Berufsgruppen kümmert sich – gemeinsam mit dem Hausarzt / der Hausärztin – engmaschig um die Betroffenen.

  • Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität:
    SAPV-Teams unterstützen Patienten dabei, ihre Lebensqualität und Selbstbestimmung bis zum Ende zu bewahren.
  • Schmerztherapie und Symptomkontrolle:
    Ein Schwerpunkt liegt auf der Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Symptomen, die mit der Erkrankung verbunden sind.
  • Koordination der Versorgung:
    SAPV-Teams koordinieren die verschiedenen medizinischen, pflegerischen und sozialen Aspekte der Versorgung und arbeiten eng mit anderen Diensten zusammen, wie dem Hausarzt, Pflegedienst oder Hospiz.
  • Betreuung im häuslichen Umfeld:
    SAPV ermöglicht es den Patienten, in ihrer vertrauten Umgebung, zu Hause oder in stationären Pflegeeinrichtungen, versorgt zu werden.
  • Unterstützung der Angehörigen:
    SAPV-Teams beziehen auch die Angehörigen mit ein und unterstützen sie bei der Bewältigung der Situation.

Palliativnetzwerke sind regionale Zusammenschlüsse verschiedener Anbieterinnen wie Ärztinnen, Pflegepersonal, Beratungsstellen und Hospizdienste. Sie fördern die Zusammenarbeit und bieten Patient*innen und Familien ein umfassendes Unterstützungsangebot.

Nein, palliativ ist nicht gleichbedeutend mit dem Ende, sondern bedeutet die Linderung von Beschwerden bei unheilbaren Erkrankungen, um die Lebensqualität zu verbessern. Palliativmedizin ist eine ganzheitliche Versorgung, die sich auf die physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse von Menschen mit schweren, nicht heilbaren Erkrankungen konzentriert, nicht nur auf den Sterbeprozess.

Kurativ bedeutet „heilend“ und beschreibt Maßnahmen, die auf Heilung einer Krankheit abzielen. Palliativ beschreibt die Behandlung, dann wenn eine heilende Behandlung nicht sinnvoll ist.

Kurativ bezeichnet therapeutischen Maßnahmen, die zum Zwecke der vollständigen Heilung einer Erkrankung getätigt werden.

Menschen in der Palliativversorgung

Zur Palliativversorgung gehört ein interdisziplinäres Team, das unter anderem aus Ärzt*innen, Pflegepersonal, Sozialarbeiter*innen, Therapeut*innen, Seelsorger*innen und Ehrenamtlichen besteht. Sie arbeiten eng zusammen, um die ganzheitlichen Bedürfnisse der Patient*innen und Angehörigen zu erfüllen.

Das sind Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung, bei denen die Lebenszeit begrenzt und eine kurative (heilende) Therapie nicht mehr möglich ist. Die Behandlung kann je nach Stand der Erkrankung und dem Wunsch der Betroffenen als „palliative Therapie“ mit Behandlung der Grunderkrankung auf eine bestmögliche Lebensverlängerung oder als „palliativmedizinische Behandlung“ auf Linderung belastender Symptome und Verbesserung der Lebensqualität fokussieren.

Angehörige erhalten Unterstützung durch Beratung, Gesprächsangebote, Entlastung im Alltag (z.B. durch Hospizdienste / -vereine) und Vermittlung von Hilfsmitteln. Auch nach dem Tod eines Menschen können sie Trauerbegleitung in Anspruch nehmen.

Medizinische und pflegerische Maßnahmen

Symptomkontrolle ist ein zentrales Element der Palliativversorgung. Sie umfasst die gezielte Behandlung von Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Angst, Unruhe und anderen Symptomen, um das Wohlbefinden der Patientinnen möglichst lange zu erhalten.

Die symptomorientierte Pflege richtet sich vor allem an den aktuellen Beschwerden und Bedürfnissen der Patient*innen aus. Sie kann im häuslichen Umfeld, im Krankenhaus, in Pflegeeinrichtungen oder im Hospiz angeboten werden.

Schmerztherapie umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, Schmerzen zu erkennen, zu beurteilen und zu behandeln. Dazu gehören medikamentöse, nicht-medikamentöse und unterstützende Verfahren, immer angepasst an die individuelle Situation.

Gezielte Sedierung bedeutet das gezielte Herabsetzen des Bewusstseins bei unerträglichen, anders nicht zu lindernden Symptomen am Lebensende, um Leiden zu verringern. Dies geschieht immer in enger Abstimmung mit Patienten*innen (sofern möglich), Angehörigen und dem Behandlungsteam.

Mundpflege ist die gezielte Pflege der Mundhöhle und Schleimhäute, um Beschwerden wie Trockenheit, Entzündungen oder Mundgeruch vorzubeugen. Sie trägt wesentlich zur Lebensqualität bei, insbesondere wenn Essen und Trinken schwerfallen.

In der letzten Lebensphase können Ess- und Trinkgewohnheiten sehr individuell sein. Ernährungsberatung hilft, individuelle Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und unnötige Belastungen zu vermeiden.

Begleitung und psychosoziale Aspekte

Psychosoziale Begleitung umfasst die Unterstützung von Patientinnen und Angehörigen bei seelischen Belastungen, sozialen Problemen, familiären Fragen oder Trauerprozessen. Sie erfolgt vor allem durch Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Seelsorger*innen oder Ehrenamtliche.

Trauerbegleitung unterstützt Menschen, die einen nahestehenden Menschen verloren haben, bei der Verarbeitung des Verlusts. Sie kann professionell oder ehrenamtlich erfolgen und umfasst Gesprächsangebote, Rituale oder Gruppenangebote.

Spiritualität meint die Suche nach Sinn, Trost oder Hoffnung und ist ein wichtiger Aspekt in der Begleitung schwerkranker Menschen. Angebote reichen von religiöser Betreuung über Gespräche bis hin zu nicht-religiösen Formen der Spiritualität.

Abschiedsrituale sind individuelle oder gemeinschaftliche Handlungen, die helfen, den Abschied bewusst zu gestalten. Sie können religiös, kulturell oder persönlich geprägt sein und bieten Halt und Orientierung.

Vorsorge und Selbstbestimmung

Advance Care Planning ist ein strukturierter Gesprächsprozess zur vorausschauenden Versorgungsplanung. Dabei werden die Wünsche, Werte und Vorstellungen der Patientinnen zur zukünftigen medizinischen und pflegerischen Versorgung festgehalten, damit diese auch in Notsituationen respektiert werden.

Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Erklärung, in der eine Person festlegt, welche medizinischen Maßnahmen sie in bestimmten Situationen wünscht oder ablehnt, wenn sie selbst nicht mehr entscheiden kann. Sie unterstützt die Selbstbestimmung am Lebensende.

Palliativmedizin ist ein medizinischer Ansatz zur Behandlung von Patienten mit nicht heilbaren, fortschreitenden Erkrankungen, bei denen die Lebenserwartung begrenzt ist. Das Hauptziel ist, die Lebensqualität der Patienten und ihrer Familien durch die Linderung von Schmerzen und anderen Beschwerden zu verbessern. Dabei werden nicht nur körperliche, sondern auch psychische, soziale und spirituelle Bedürfnisse berücksichtigt. Palliativmedizin bejaht das Leben und akzeptiert das Sterben als natürlichen Prozess, ohne den Tod hinauszuzögern oder zu beschleunigen.

  • Palliativmedizin ist mehr als ausschließlich Sterbebegleitung:
    Während die Palliativmedizin oft mit dem Lebensende in Verbindung gebracht wird, ist sie nicht darauf beschränkt. Sie kann bereits in einem frühen Stadium einer Erkrankung einsetzen und über Monate oder sogar Jahre andauern.
  • Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität:
    Der Hauptzweck der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern, indem Symptome wie Schmerzen, Übelkeit oder Atemnot gelindert werden.
  • Ganzheitlicher Ansatz:
    Palliativmedizin umfasst nicht nur medizinische Behandlungen, sondern auch psychologische, soziale und spirituelle Unterstützung für Patienten und ihre Familien.
  • Individuelle Betreuung:
    Die Palliativversorgung wird individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der Patienten zugeschnitten, die auch zu Hause, in einem Hospiz oder im Krankenhaus stattfinden kann.
  • Keine Endstation:
    Auch wenn eine palliativmedizinische Behandlung in den Sterbeprozess übergehen kann, ist sie nicht automatisch ein Zeichen für den unmittelbar bevorstehenden Tod. Viele Menschen können mit einer palliativen Behandlung noch über lange Zeit ein erfülltes Leben führen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Palliativmedizin nicht gleichbedeutend mit dem Ende ist, sondern einen umfassenden Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität bei unheilbaren Erkrankungen darstellt.

Palliativversorgung zielt darauf ab, die Lebensqualität von Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Krankheit zu verbessern. Sie umfasst die Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Symptomen sowie die Unterstützung in psychosozialen und spirituellen Fragen. Das Ziel ist nicht die Heilung, sondern das Wohlbefinden und die Selbstbestimmung der Patient*innen.

 

Ein Hospiz ist eine Einrichtung, der schwerkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörige begleitet. Ein Hospiz kommt dann in Frage, wenn sich der Patient oder die Patientin in einem weit fortge­schrittenen Stadium der Erkrankung befindet sowie die Pflege zuhause nicht möglich und eine Krankenhausbehandlung nicht in Betracht kommt. Ins Hospiz kann man als Gast einziehen, ähnlich wie in eine Pflegeeinrichtung, und bis zum Tod verbleiben. Die Versorgung erfolgt durch speziell für die Palliativversorgung ausgebildete Pflegekräfte.

Die medizinische Versorgung erfolgt über den Hausarzt oder die Hausärztin und bei Bedarf ergänzend durch ein Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Im Hospiz stehen die Lebensqualität und die Würde der Person im Mittelpunkt.

Hospizdienste bestehen aus Hospizbegleitern und Hospizbegleiterinnen, die ehrenamtlich tätig sind und Menschen in einer schweren Krankheitsphase zu Hause, im Hospiz, in der Pflegeeinrichtung und im Krankenhaus unterstützen. Hospizbegleiter oder Hospizbegleiterinnen kommen für Gespräche vorbei, hören zu oder sind einfach nur da. Das Angebot richtet sich auch an Angehörige in dieser schwierigen Zeit und über den Tod einer nahestehenden Person hinaus.

Die „Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung“ (SAPV) ist ein Angebot für Patientinnen, die zu Hause oder im Pflegeheim betreut werden möchten und einen besonders komplexen Versorgungsbedarf haben. Ein spezialisiertes Team aus verschiedenen Berufsgruppen kümmert sich – gemeinsam mit dem Hausarzt / der Hausärztin – engmaschig um die Betroffenen.

  • Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität:
    SAPV-Teams unterstützen Patienten dabei, ihre Lebensqualität und Selbstbestimmung bis zum Ende zu bewahren.
  • Schmerztherapie und Symptomkontrolle:
    Ein Schwerpunkt liegt auf der Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Symptomen, die mit der Erkrankung verbunden sind.
  • Koordination der Versorgung:
    SAPV-Teams koordinieren die verschiedenen medizinischen, pflegerischen und sozialen Aspekte der Versorgung und arbeiten eng mit anderen Diensten zusammen, wie dem Hausarzt, Pflegedienst oder Hospiz.
  • Betreuung im häuslichen Umfeld:
    SAPV ermöglicht es den Patienten, in ihrer vertrauten Umgebung, zu Hause oder in stationären Pflegeeinrichtungen, versorgt zu werden.
  • Unterstützung der Angehörigen:
    SAPV-Teams beziehen auch die Angehörigen mit ein und unterstützen sie bei der Bewältigung der Situation.

Palliativnetzwerke sind regionale Zusammenschlüsse verschiedener Anbieterinnen wie Ärztinnen, Pflegepersonal, Beratungsstellen und Hospizdienste. Sie fördern die Zusammenarbeit und bieten Patient*innen und Familien ein umfassendes Unterstützungsangebot.

Nein, palliativ ist nicht gleichbedeutend mit dem Ende, sondern bedeutet die Linderung von Beschwerden bei unheilbaren Erkrankungen, um die Lebensqualität zu verbessern. Palliativmedizin ist eine ganzheitliche Versorgung, die sich auf die physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse von Menschen mit schweren, nicht heilbaren Erkrankungen konzentriert, nicht nur auf den Sterbeprozess.

Kurativ bedeutet „heilend“ und beschreibt Maßnahmen, die auf Heilung einer Krankheit abzielen. Palliativ beschreibt die Behandlung, dann wenn eine heilende Behandlung nicht sinnvoll ist.

Kurativ bezeichnet therapeutischen Maßnahmen, die zum Zwecke der vollständigen Heilung einer Erkrankung getätigt werden.

Zur Palliativversorgung gehört ein interdisziplinäres Team, das unter anderem aus Ärzt*innen, Pflegepersonal, Sozialarbeiter*innen, Therapeut*innen, Seelsorger*innen und Ehrenamtlichen besteht. Sie arbeiten eng zusammen, um die ganzheitlichen Bedürfnisse der Patient*innen und Angehörigen zu erfüllen.

Das sind Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung, bei denen die Lebenszeit begrenzt und eine kurative (heilende) Therapie nicht mehr möglich ist. Die Behandlung kann je nach Stand der Erkrankung und dem Wunsch der Betroffenen als „palliative Therapie“ mit Behandlung der Grunderkrankung auf eine bestmögliche Lebensverlängerung oder als „palliativmedizinische Behandlung“ auf Linderung belastender Symptome und Verbesserung der Lebensqualität fokussieren.

Angehörige erhalten Unterstützung durch Beratung, Gesprächsangebote, Entlastung im Alltag (z.B. durch Hospizdienste / -vereine) und Vermittlung von Hilfsmitteln. Auch nach dem Tod eines Menschen können sie Trauerbegleitung in Anspruch nehmen.

Symptomkontrolle ist ein zentrales Element der Palliativversorgung. Sie umfasst die gezielte Behandlung von Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Angst, Unruhe und anderen Symptomen, um das Wohlbefinden der Patientinnen möglichst lange zu erhalten.

Die symptomorientierte Pflege richtet sich vor allem an den aktuellen Beschwerden und Bedürfnissen der Patient*innen aus. Sie kann im häuslichen Umfeld, im Krankenhaus, in Pflegeeinrichtungen oder im Hospiz angeboten werden.

Schmerztherapie umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, Schmerzen zu erkennen, zu beurteilen und zu behandeln. Dazu gehören medikamentöse, nicht-medikamentöse und unterstützende Verfahren, immer angepasst an die individuelle Situation.

Gezielte Sedierung bedeutet das gezielte Herabsetzen des Bewusstseins bei unerträglichen, anders nicht zu lindernden Symptomen am Lebensende, um Leiden zu verringern. Dies geschieht immer in enger Abstimmung mit Patienten*innen (sofern möglich), Angehörigen und dem Behandlungsteam.

Mundpflege ist die gezielte Pflege der Mundhöhle und Schleimhäute, um Beschwerden wie Trockenheit, Entzündungen oder Mundgeruch vorzubeugen. Sie trägt wesentlich zur Lebensqualität bei, insbesondere wenn Essen und Trinken schwerfallen.

In der letzten Lebensphase können Ess- und Trinkgewohnheiten sehr individuell sein. Ernährungsberatung hilft, individuelle Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und unnötige Belastungen zu vermeiden.

Psychosoziale Begleitung umfasst die Unterstützung von Patientinnen und Angehörigen bei seelischen Belastungen, sozialen Problemen, familiären Fragen oder Trauerprozessen. Sie erfolgt vor allem durch Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Seelsorger*innen oder Ehrenamtliche.

Trauerbegleitung unterstützt Menschen, die einen nahestehenden Menschen verloren haben, bei der Verarbeitung des Verlusts. Sie kann professionell oder ehrenamtlich erfolgen und umfasst Gesprächsangebote, Rituale oder Gruppenangebote.

Spiritualität meint die Suche nach Sinn, Trost oder Hoffnung und ist ein wichtiger Aspekt in der Begleitung schwerkranker Menschen. Angebote reichen von religiöser Betreuung über Gespräche bis hin zu nicht-religiösen Formen der Spiritualität.

Abschiedsrituale sind individuelle oder gemeinschaftliche Handlungen, die helfen, den Abschied bewusst zu gestalten. Sie können religiös, kulturell oder persönlich geprägt sein und bieten Halt und Orientierung.

Advance Care Planning ist ein strukturierter Gesprächsprozess zur vorausschauenden Versorgungsplanung. Dabei werden die Wünsche, Werte und Vorstellungen der Patientinnen zur zukünftigen medizinischen und pflegerischen Versorgung festgehalten, damit diese auch in Notsituationen respektiert werden.

Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Erklärung, in der eine Person festlegt, welche medizinischen Maßnahmen sie in bestimmten Situationen wünscht oder ablehnt, wenn sie selbst nicht mehr entscheiden kann. Sie unterstützt die Selbstbestimmung am Lebensende.

Alles Wichtige zum Herunterladen.

Finden Sie hier alle wichtigen Dokumente, aufklärende Texte und Markenmaterialien rund um die Palliativversorgung. Zugänglich, umfassend und darauf ausgerichtet, Unterstützung und Informationen für Fachpersonal, Betroffene, Angehörige und Unterstützende zu bieten.

Satzung

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LEI-Zertifikat

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Anerkennungsurkunde

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Informationsflyer „ALVIA“

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Informationsflyer „Nachbarschaftshilfe“ Uniklikum Erlangen

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Markenpaket (klein)

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Anlagerichtlinien

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Weiterführende Links, Tipps und Empfehlungen

Hier finden Sie eine sorgfältig ausgewählte Sammlung von externen Links, Tipps und Empfehlungen. Diese Zusatzressourcen stammen von vertrauenswürdigen Partnern und Experten, die sich ebenfalls intensiv mit der Palliativversorgung beschäftigen. Unser Ziel ist es, Ihnen ein umfassendes Informationsangebot zu bieten, das Sie in Ihrer Arbeit unterstützt, Ihnen neue Perspektiven eröffnet und wertvolle Einblicke in die Palliativlandschaft gibt.

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